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Fundstücke Links auf interessante Internetseiten aktualisiert am:
16.9.2018

 
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Gastanker lief in Köln auf Sandbank

Am 13.9.20018 um 4.20 Uhr lief das deutsche Tankmotorschiff ‚Imperial Gas 82', dass mit einer Ladung Propylengas nach Rotterdam unterwegs war, auf dem Rhein in Köln auf Höhe der Severins-Brücke auf Grund. Es kam außerhalb des Fahrwassers auf einer Sandbank fest. Bei Versuchen, mit eigener Kraft wieder freizukommen, geriet es auf der rechten Flussseite erneut auf Sandgrund fest.
Das holländische Binnenschiff ‚Norma‘, dass sich mit einer Ladung Containern ebenfalls auf der Reise nach Rotterdam befand, kam dem Havaristen zu Hilfe. Der Rhein wurde an der Unfallstelle während der Bergungsarbeiten jeweils für die übrige Schifffahrt gesperrt.
Es gelang dem Frachter, den Havaristen wieder zu befreien. Er machte gegen 16 Uhr im Kölner Hafen fest. Nun musste der Flussgrund an der Strandungsstelle auf Veränderungen untersucht und nötigenfalls abgebaggert werden.
Quelle:Tim Schwabedissen

 
MS Rheinenergie hatte eine Grundberührung

Das KD-Schiff "MS Rheinenergie" lief während eines Wendemanövers vor Köln-Mülheim am 1.9.2018, kurz vor 22:00 Uhr, vermutlich wegen des Niedrigwassers, auf Grund. Mehrere Personen wurden verletzt. Das Schiff kam von allein wieder frei und konnte zu seinem Anlegeplatz zurückkehren.
Ein Gutachter stellte fest, dass beide Antriebe voll funktionsfähig sind.
 


 
Feuerlöschboot auf dem Rhein leckgeschlagen

Die 33,89 Meter lange ‚Hydra‘, das mit 55 Jahren dienstälteste Feuerlöschboot der Kölner Feuerwehr in Nordrhein-Westfalen, lief am 17.8. auf der Deutzer Platte, einer 700 Metern langen Untiefe zwischen Severinsbrücke und Deutzer Brücke auf Höhe von Rheinkilometer 687, auf Grund und schlug leck. Wasser drang in den Maschinenraum ein, konnte aber mit der eigenen Lenzpumpe abgepumpt werden. Mehr als 12.000 Liter Wasser wurden unter Aufsicht der Umweltwache umgepumpt und mussten wegen der Vermischung mit Öl aus dem Maschinenraum bei einem Spezialunternehmen entsorgt werden.
Taucher versuchten noch an der Unglücksstelle, den Schaden am Unterboden zu beseitigen, scheiterten jedoch. An der Löschbootstation der Feuerwehr wurde eine provisorische Reparatur durchgeführt, der sich Aufenthalt auf der Werft in Mülheim anschloss. Da das Löschboot für den Dienst ausfiel, musste die Kölner Feuerwehr ein Schiff, das sie der Stadt Bonn geliehen hatte, zurückbeordern.
Die Reparaturarbeiten dauerten bis zum 20.8. Die Schadenshöhe war noch nicht beziffert.
Quelle:Tim Schwabedissen


 
 

Flusskreuzfahrer saß auf dem Rhein in Köln fest

Das französische Flusskreuzfahrtschiff ‚Douce France' lief am 20.8.2018 um 13.55 Uhr von Koblenz kommend auf der Reise nach Amsterdam auf dem Rhein vor der Kölner Altstadt auf Grund. Der Schiffsführer wollte an einem der dortigen Steiger anlegen, als der Bug auf einer Sandbank festkam. Aus eigener Kraft bekam er das 110 Meter lange Schiff nicht mehr frei.
An dieser Stelle gab es auf dem Rhein eine Fehltiefe von 50 Zentimetern, die dem Schiff zum Verhängnis wurde. Zunächst hieß es, die rund 97 Passagiere sowie die 28-köpfige Schiffscrew müssten von Bord gebracht werden, bevor ein anderes Schiff den Havaristen wieder flottmachen sollte. Dann aber konnte der Flusskreuzfahrer von dem niederländischen Containerschiff ‚Millennium' befreit werden, ohne dass die Passagiere von Bord gebracht werden mussten.
Zahlreiche Schaulustige verfolgten die Bergungsaktion vom Ufer aus. Damit niemand zu Schaden kommen konnte, hatte die Polizei das Rheinufer zwischen Schokoladenmuseum und Deutzer Brücke während der Bergungsarbeiten abgesperrt. Es bestand die Sorge, dass die Schlepptrosse brechen und dann für Menschen am Rheinufer gefährlich werden könnte. Ein weiteres Passagierschiff, das am nächstgelegenen Steiger festgemacht hatte, musste ablegen, damit es nicht zu einer Kollision kommen konnte. Gegen 16.30 Uhr war die ‚Douce France‘ wieder frei. Das Kabinenschiff konnte zunächst an einem Steiger auf Höhe der Bastei festmachen und dann später wie geplant nach Düsseldorf weiterfahren.
Quelle:Tim Schwabedissen


 
Kutter lief auf Segelyacht hinauf

Die U S. Coast Guard untersuchte die Kollision der Segelyacht ‚Leviation‘ aus Annapolis mit einem Charterkutter am 17.8. in der Chesapeake Bay. Der Kutter war gegen Mittag auf die Yacht bei Thomas Point aufgelaufen und war auf ihrem Deck steckengeblieben. Alle neun Segler blieben unversehrt.
Nachdem der Kutter wieder heruntergezogen worden war, klaffte ein großes Loch in der Steuerbordseite der R-105-erYacht, die vor Kent Island trieb.
Quelle:Tim Schwabedissen

 
Schleusen von Stand-Up-Paddle-Boards

Seit dem August 2018 ist das Schleusen von Gegenständen auf denen kein sitzender Aufenthalt von Personen möglich ist, keine Festmachereinrichtung und keine Absturzsicherung gegen das Überbordgehen von Personen vorhanden ist, verboten.
Quelle: ELVIS


 
Gestrandetes Binnenschiff bei Köln-Rodenkirchen

Die Bergung der ‚Christiane Deymann‘ auf dem Rhein bei Flusskilometer 682,5 vor Rodenkirchen stellte die Einsatzkräfte auch am 12.7.2018 weiter vor Herausforderungen: Weil sich größere Mengen Kies um das Schiff aufgebaut hatten, mussten erst 400 Tonnen Kies vom Flussgrund beseitigt werden. Um 14.30 Uhr konnte die erste Drahtrolle durch das Mondorfer Baggerschiff ‚Doris‘ geleichtert werden. Der Kies hatte sich bei den Versuchen des Schiffsführers des Schubverbands, selbst freizukommen, angesammelt. Bis zum Abend sollten etwa 600 Tonnen Stahl aus dem Laderaum geholt werden, damit der Havarist durch den in Bereitschaft liegenden, holländischen Schubschlepper ‚Marshal‘ freigeschleppt werden kann. Der vordere Teil des Koppelverbands, der Schubleichter ‚Christiane Deymann 2‘, konnte bereits am Abend des 11.7. losgekoppelt und abgeschleppt werden.
Quelle:Tim Schwabedissen


 
Kollision bei Königswinter

Nach der Kollision der ‚Enyo’ mit der ‚Manouk’ auf dem Rhein bei Königswinter konnte diese am 30.6.2018 geborgen werden und der Tanker am selben Tag seine Fahrt fortsetzen. Bis zum Abend baggerte die bei der auf einer Flussbank aufgesetzten ‚Enyo’ die entsprechend ausgerüstete Doris’ die Tonerdeladung aus und verlud sie in die herbeigerufene ‚Vivarium I’. Gegen Mittag hatte sich der an Steuerbordseite komplett verformte Bug des Havaristen so weit gehoben, dass das Schiff wieder mehr Auftrieb bekam und, nachdem die Feuerwehr das restliche Wasser gelenzt hatte, gegen 21 Uhr nach Köln abgeschleppt werden konnte.
Die ‚Manouk’ konnte bereits am Nachmittag nach Absprache mit einem Sachverständigen am Nachmittag die Fahrt zu ihrem Zielhafen fortsetzen. Ein Mechaniker hatte zuvor zunächst noch die Maschinen überprüfen müssen. Das Wasser- und Schifffahrtsamt sowie die Wasserschutzpolizei waren weiter damit beschäftigt, die Unfallursache aufzuklären.
Nach den bisherigen Ermittlungen war die ‚Enyo’ am Vormittag des 29.6. talwärts auf dem Rhein unterwegs, während ‚Manouk’, dies mit dem brennbaren Lösemittel Xylol beladen war, in die Gegenrichtung unterwegs war. Aus bisher noch ungeklärter Ursache lief die ‚Enyo’ ihr dann in die Steuerbordseite. Danach bugsierte deren Schiffsführer sie so weit wie möglich in Richtung Ufer gesteuert, wo sie nahe eines Schiffsanlegers aufsetzte.
Durch die Schotten konnte ein komplettes Volllaufen verhindert werden. Auch der Tanker wurde bei dem Zusammenstoß beschädigt, rund 30 Kubikmeter Wasser drangen in eine Zwischenkammer oberhalb der Wasserlinie ein. Die Ladung war nicht betroffen, das übrige Schiff blieb dicht. Auf dem Tanker wurden zwei Personen leicht verletzt und rettungsdienstlich betreut. Die ‚Manouk’ lag seither auf Höhe der Clemens-August-Straße vor Anker.
Quelle:Tim Schwabedissen
 


 
Fahrgastschiff prallte gegen Rheinbrücke in Köln
Ein Fahrgastschiff ist auf dem Rhein am 2.6.2018 gegen 5.30 Uhr mit einem Pfeiler der Kölner Hohenzollernbrücke kollidiert und anschließend mit einem am Ufer vertäuten Schiff. Kurz zuvor hatte der Schiffsführer vom linken Rheinufer abgelegt. Beim Aufprall zerbrachen Gläser in einer Kabine. Der Smut, der durch Scherben leicht verletzt wurde, kam zur ambulanten Behandlung ins Krankenhaus.
Der Brückenpfeiler blieb unversehrt. Auf dem Fahrgastschiff wurde die Bordwand etwas eingedrückt. Es blieb aber fahrtüchtig.
Quelle:Tim Schwabedissen

 
Hausboot in Hersel ans Rheinufer gezogen

Am 22.2.2018 wurde mit der Bergung des am Morgen des 20.2. auf einem Rheinaltarm in Bornheim-Hersel gesunkenen Hausboots begonnen. Mehrere private Helfer und ein ehemaliger Mitarbeiter der Lux-Werft in Niederkassel versuchten in einer privaten Aktion, das Wrack aus den Fluten zu ziehen. Um 11 Uhr war ein Trecker mit Seilwinden und fünf Umlenkrollen dabei, es ans Ufer zu bekommen.
Allerdings musste die Aktion nach einigen Stunden abgebrochen werden, weil das 22 Tonnen schwere Gefährt sich als zu schwer erwies, um es die steile Uferböschung hinaufzubekommen. Vor dem Boot befand im Wasser eine etwa 50 Zentimeter hohe Mauer, über die es nicht hinweggezogen werden konnte.

Die Aufbauten des ursprünglich bis zum Dach des Ruderhauses versunkenen Boots lagen derweil wieder über Wasser. Nun galt es darauf zu warten, dass der Wasserpegel so weit sank, dass das Boot ausgepumpt werden konnte. Weil die Ursache für den Untergang des Boots nach wir vor unklar war, wollte die Wasserschutzpolizei das Wrack nach der Bergung untersuchen.
Als das Boot gesunken war, hatte es einen Großeinsatz von Rettungskräften gegeben: Schon wenige Minuten nach der Alarmierung waren Feuerwehr, Polizei und Notarzt vor Ort. Unterstützt wurden die Bornheimer Feuerwehrleute von Kollegen der Berufsfeuerwehr Bonn, der Feuerwehr Niederkassel sowie von Einsatzkräften der Deutschen-Lebensrettungs-Gesellschaft und des DRK sowie den Helfern des Technischen Hilfswerks aus Bad Honnef.
Die Freiwillige Feuerwehr Bornheim trennte zunächst die Stromversorgung zwischen dem Ufer und dem Boot. Zeitgleich machten sich Rettungstaucher bei einer Außentemperatur von minus zwei Grad und einer Wassertemperatur von vier bis fünf Grad bereit für eine Erkundung des Wracks. Durch eine Luke gelang es, ins vollgelaufene Innere zu blicken und sicherzustellen, dass sich entgegen ersten Befürchtungen niemand an Bord befand.
Mögliche Gründe für das Sinken des Hausboots könnten ein Materialfehler Wassereinbruch am Propeller oder eine Kollision mit Treibgut gewesen sein. Um kurz nach zehn Uhr beendete die Feuerwehr ihren Einsatz, da von dem Boot keine Gefahr mehr ausging.
Quelle:Tim Schwabedissen

 
 Frachter durchbricht Kanalschleuse in Kiel-Holtenau

Der portugiesische Containerfrachter "Akacia" rammte am 19.2.2018 um 23.50 Uhr auf der Reise von Bremerhaven nach St. Petersburg am Ende seines Transits des Nord-Ostsee-Kanals die große Südschleuse in Kiel-Holtenau. Möglicherweise durch ein technisches Versagen der Maschinensteuerung lief das Schiff mit erheblich zu viel Fahrt in die Schleuse ein. Es rammte das Tor mit rund 10 Knoten Fahrt und trennte es durch die Wucht des Aufpralls praktisch durch.

Der Kapitän versuchte noch ein Notmanöver und ließ beide Anker fallen. Dennoch konnte er nicht mehr verhindern, dass der Frachter mit hoher Geschwindigkeit in das Schleusentor prallte. Er konnte nur noch Warnsignale geben. Dann durchbrach die „Akacia“ das Tor und kam mit seinem Rumpf zum Teil auf diesem zu liegen. Im Vorschiff kam es zu einem Wassereinbruch.

Nach Tagesanbruch begannen Vertreter des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes Kiel-Holtenau die Lage zu bewerten und das Tor zu untersuchen. Taucher stiegen in die Kammer ab, um die Schäden unter Wasser zu inspizieren. Wann das Schiff würde geborgen werden können, stand derzeit noch nicht fest. Am Vormittag traf ein Team der Brunsbütteler Firma Schramm ein, das vom Reeder beauftragt worden war, mittags lief der Schlepper „Wolf“ in die Schleuse ein. Gleichzeitig starteten Taucher mit der Suche nach den beiden Ankern der „Akacia“.
Die Wasserschutzpolizei Kiel nahm Ermittlungen auf. Eingeschaltet wurden auch die Bundesstelle für Seeunfalluntersuchung in Hamburg und die Berufsgenossenschaft Verkehr. Im Fokus der Ermittlungen stand dabei die Steuerungstechnik des Verstellpropellers.

Bergung vom Schleusentor in Kiel-Holtenau wird Wochen dauern
Die Bergung des von dem Frachter „Akacia“ zerstörten Schleusentors in Kiel-Holtenau wird mehrere Millionen Euro kosten. In einem ersten Arbeitsgang sollen in den kommenden Tagen Stahlteile entfernt werden, die seit der Kollision am Tor herabhingen und die Arbeit von Tauchern gefährden würden. Außerdem befand sich auf dem Grund rund um das Tor herum ein Trümmerfeld aus Stahlteilen.
Erst wenn das große Loch im Schleusentor von allen störenden Trümmern befreit worden ist, können weitere Untersuchungen durchgeführt werden für die Vorbereitungen für den Ausbau des Tores. Die „Akacia“ hatte fünf der 16 Ballasttanks des Tores aufgerissen. In sieben Metern Tiefe hat der für die Eisfahrt verstärkte Wulstbug des Frachters ein Schadensbild verursacht, wie es sonst nur nach einem Torpedotreffer zu sehen ist.

Deshalb wird für die Bergung auch der Einsatz großer Schwimmkräne aus Rotterdam geplant. Eventuell muss das Schleusentor sogar in der Mitte durchtrennt werden und dann in zwei oder drei Teilen gehoben werden. Zur Dauer der Arbeiten gab es noch keine konkreten Angaben, es wurde aber mit mehreren Wochen für die Bergung gerechnet. Derweil lag die „Akacia“ weiter im Kieler Nordhafen, die Crew wurde von der Seemannsmission betreut.

Es wird von einem Totalverlust des Tores ausgegangen. Nach Ausbau des Tores kann dann die Inspektion der Schienen und des Bodens unter dem Tor erfolgen. Wenn es hierbei keine Überraschungen bringt, könnte in der Woche vor Ostern eines der beiden Reservetore eingebaut werden. Am 28. oder 29. März könnte dann die Freigabe der Kammer für den Schiffsverkehr erfolgen. Der Gesamtschaden sowie die Kosten für die Bergung belaufen sich auf rund 27 Millionen Euro. Der Frachter "Akacia" wurde nach der Bereitstellung einer Sicherheit von über 8,6 Millionen Euro am 4.3. aus dem Arrest entlassen.
Quelle:Tim Schwabedissen
 


 
Bergung auf dem Main mit Hindernissen

Am 17.2.2018 hat der Bootseigner und Bäckermeister Richard Kling mit Hilfe der Feuerwehr, des Technischen Hilfswerks und einem 500-Tonnen-Kran sein in Frankfurt gesunkenes Hausboot nach zwei Monaten wieder vom Grund des Mains geholt. Das 20 Tonnen schwere Gefährt wurde zunächst ein Stück angehoben, damit das THW die vier Pontons auspumpen konnte. So sollte das Wrack wieder schwimmfähig gemacht werden und von einem anderen Schiff in den Osthafen gezogen werden.
Rund 40 Mann unterstützen die Operation. Die Feuerwehr Frankfurt führte die Bergung als Übung durch. Kling baute den Einsatzkräften dafür ein Versorgungszelt auf, wo es Bockwürste, Suppe, Kaffee und Kuchen gab. Die Krannutzung allerdings schlug mit 15.000 Euro zu Buche.
Doch während des Bergungsversuchs lief einer der Pontons immer wieder voll Wasser. Am späten Nachmittag entschied Kling, das Boot doch an Land zu heben. Dabei trat ein langer Riss im Unterbau zutage. Am 18.2. sollte der Ponton repariert werden. Da dies aber ebenfalls nicht gelang, lag das Wrack weiter am Ufer. Wie es mit ihm nun weitergehen sollte, war noch unklar.
Quelle:Tim Schwabedissen
 


 
Der neue Sportbootführerschein
 Der neue Sportbootführerschein im Scheckkartenformat
hat ab dem 1.1.2018 das bisherige Führerscheindokument abgelöst.
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Vorderseite
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Rückseite

Bisher hatten Inhaber der Sportbootführerscheine Binnen und See zwei Führerscheine.
Bei dem neuen Führerschein können beide Geltungsbereiche auf einer Karte vereint werden.
Selbstverständlich sind die "alten" Führerscheine weiterhin gültig.

Wenn Sie die "alten" Führerscheine gegen den neuen Kartenführerschein umtauschen möchten, wenden Sie sich an
Deutscher Motoryachtverband e. V.
     -Führerscheinstelle-
     Vinckeufer 12-14
     47119 Duisburg
     Telefon: (02 03) 8 09 58 24 
     Fax:       (02 03) 8 09 58 56
e-Mail: fuehrerscheine@dmyv.de

Die Umschreibung auf den Kartenführerschein kostet € 33,89.

Einen Flyer mit weiteren Infos zum Führerschein im Scheckkartenformat finden Sie >>hier<<.


 
Ruderer landeten bei Kollision im Rhein bei Köln

Am 16.1.2018 kollidierte auf dem Rhein vor der Mülheimer Brücke gegen 11 Uhr ein Tankmotorschiff mit einem flussabwärts fahrenden Ruderboot, das daraufhin kenterte. Mit einem Achtungssignal hatte das Tankschiff das in der Strommitte fahrende Ruderboot zunächst aufgefordert, auszuweichen, doch dann kam es zum Zusammenstoß oder zur Kenterung durch die Bugwelle mit nachfolgendem Anprall ans bergfahrende Tankschiff. Zeugen sahen die Bootsinsassen im Wasser treiben und alarmierten um 11.11 Uhr die Feuerwehr.
Der 27 Jahre alte Schiffsführer alarmierte ebenfalls sofort die Revierzentrale und die nachfolgenden Schiffe. Seine Crew warf den schnell vorbeitreibenden Ruderern noch Rettungsringe zu. Zur Erkundung aus der Luft wurde der Rettungshubschrauber Christoph Rheinland eingesetzt.
Die Retter der Feuerwehr fanden die verunglückten Senioren im Bereich zwischen Mülheim und Stammheim und zogen sie an Bord der „Ursula“. Binnen 20 Minuten waren sie gerettet.
Nach einer Erstversorgung an Bord erfolgte die Übergabe der Verletzten im Alter zwischen 67 und 84 Jahren an Land.
Dies gestaltete sich wegen des nach wie vor erhöhten Rheinpegels von rund 4,70 Meter schwierig. Ein Anleger, der üblicherweise als Übergabepunkt in diesem Bereich genutzt wird, war wegen des hohen Wasserstandes nicht nutzbar. Mitglieder des Mülheimer Wassersportvereines boten Hilfe an und öffneten ihr Vereinsheim, von dem aus ein direkter Zugang zum Wasser bestand.
Drei Notärzte sowie drei Rettungswagen stellten die weitere notärztliche Versorgung der Verletzten sicher. Alle drei konnten in einem stabilen Zustand in umliegende Krankenhäuser transportiert werden. Eine Person wurde bei dem Unfall schwer verletzt, die beiden anderen Ruderer erlitten leichte Verletzungen.
Quelle:Tim Schwabedissen
 


 
Schubverband kollidierte mit Kölner Rheinbrücke

Am 10.1.2018 um 4.10 Uhr kollidierte das niederländische RoRo-Binnenschiff „Vera“, das mit dem vorgekoppelten Schubleichter "Roro 1" von Gorinchem nach Mannheim unterwegs war, auf dem Rhein in Köln mit der dort den Fluss querenden Südbrücke. Die RoRo-Rampe stieß gegen ein Fahrgestell für Wartungswagen an der Unterseite der Bahnbrücke. Sie war auf dem Hochwasser führenden Fluss offenbar zu hoch gewesen, um unter der Brücke hindurchzupassen.
Erst kurz zuvor war der Pegelstand von 8,30 Meter unterschritten worden, sodass der Rhein im Abschnitt Köln nach tagelanger Sperrung wieder für die Schifffahrt freigegeben werden konnte. Die Eisenbahnbrücke wurde kurz nach dem Unfall für etwa zwei Stunden gesperrt. Nachdem ein Sachverständiger der Deutschen Bahn AG keine Schäden an dem Bauwerk feststellen konnte, wurde sie wieder für den Bahnverkehr freigegeben.
Da hier nur Güterzüge verkehrten, wurde der Personenverkehr nicht beeinträchtigt. Die Schifffahrt wurde durch den Unfall nicht beeinträchtigt. Der Schubverband steuerte kurz nach der Havarie den Kölner Rheinauhaufen zu weiteren Untersuchungen an.
Quelle:Tim Schwabedissen
 


 
ELWIS hat "neue Kleider"

Am Mittwoch dem 22. November 2017 wurde das neue ELWIS freigeschaltet.
Eine zusätzliche Besonderheit des neuen ELWIS ist die Umsetzung im „responsiven Design“. 
D.h. je nach Zugriffsform auf ELWIS (z.B. über Desktop-PC, Tablett oder Smartphone) 
wird dem Nutzer automatisch eine jeweils optimierte Informationsdarstellung angezeigt.

Was hat das für Auswirkungen ?
Zunächst ist alles neu, alles anders und somit ungewohnt für den Anwender. 
Auch sind alle bisher für ELWIS eingerichteten Favoriten und Direktverlinkungen 
nicht mehr gültig und müssen neu eingerichtet werden.
www.elwis.de


 
Feuerwehr schleppt manövrierunfähige Yacht ab
Eine Motoryacht ist am 22.10.2017 gegen 17 Uhr in Höhe Niederkassel bei Rhein-km 667 wegen eines Motorschadens manövrierunfähig geworden. Die Mannschaft konnte durch ein Ankermanöver ein abtreiben verhindern. Die Feuerwehr schleppte die Yacht zur Reparatur in den Mondorfer Hafen zum dortigen Rhein-Yacht-Club. Die Yacht war erst kürzlich gekauft worden und befand sich auf der Überführungsfahrt.

 
Fähre Marienfels

Die Personenfähre „Marienfels“, die zwischen Niederkassel und Wesseling unterwegs ist, stand bei Ebay Kleinanzeigen zum Verkauf. Für 9500 Euro kann der Käufer zum Fährmann werden.

Eingestellt hat das Angebot der Fährmann der „Marienfels“, Wolfgang Hubert. Seit 20 Jahre steht er am Steuer des Schiffes, das besonders am Wochenende und an Feiertagen viele Ausflügler auf die jeweils andere Rheinseite bringt.

Gemeinsam mit seiner Fähre will er sich in den Ruhestand verabschieden. Schon im September soll der Nachfolger der „Marienfels“ fertig werden. In der Werkhalle der Lux-Werft in Niederkassel laufen an der neuen Fähre noch die letzten Arbeiten.

Am Samstag, 30.9.2017 trat die "Marienfels" ihre letzte Fahrt als Fähre an. Die neuen Besitzer bauen das Schiff zu einem Hausboot um.

Inzwischen hat die neue Fähre, gebaut auf der Lux-Werft in Niederkassel-Mondorf, den Nachfolgebetrieb aufgenommen.


Sie wurde von der Eignerin Herlind Weisbarth auf den Namen "Rheinschwan" getauft.

 
Explosion der Motoryacht "Gina" in Minden

Am 11.7. kam es zu einer Explosion auf der Motoryacht „Gina“ im Hahler Hafen in Minden, Nordrhein-Westfalen, die 16 Verletzte forderte, davon 15 Feuerwehrleute und ein Polizist. Die Feuerwehr wollte am Abend einen Schwelbrand auf dem Schiff löschen. Sie gingen mit Atemschutzmasken über den Steg auf das Boot. Dann gab es eine starke Explosion.
Das Boot wurde mehrere Meter in die Luft geschleudert. Mehrere Feuerwehrleute waren zu dem Zeitpunkt an Bord. Andere wurden durch die Druckwelle und herumfliegende Trümmer verletzt. Möglicherweise waren durch die Hitze des Brandes Batterien explodiert. Einer der verletzten Feuerwehrmänner schwebte zunächst in Lebensgefahr, konnte aber im Krankenhaus stabilisiert werden.
Vor Ort waren auch Taucher und ein Hubschrauber. Sie suchten nach möglichen weiteren Verletzten, fanden aber niemanden. Die „Gina“ selbst sank schwer beschädigt auf flachem Wasser, der Schaden betrug etwa 500.000 Euro. Zwei andere Boote wurden ebenfalls beschädigt, und ein am Hafen abgestelltes Auto hatte nur noch Schrottwert.
Nachdem der Verkehr auf dem Kanalhafen in der Nacht vorübergehend gesperrt war, wurde er am Morgen des 12.7. wieder freigegeben. Nun lief eine Untersuchung durch die Wasserschutzpolizei in Duisburg, wieso das Feuer an Bord ausbrach und was die anschließende Explosion ausgelöst hat. Da das Schiff aber stark zerstört war, dürfe es kompliziert werden, die Brandursache zu ermitteln.
Quelle:Tim Schwabedissen


 
Neue Sportbootführerscheinverordnung

Mit Inkrafttreten der neuen Sportbootführerscheinverordnung zum 10. Mai, entsteht auch das Erfordernis der Änderung des Fragenkatalogs. Im See-Bereich handelt es sich allerdings nur um begriffliche Anpassungen. Während im Binnen-Bereich zu den begrifflichen Korrekturen auch wenige inhaltliche Änderungen vorgenommen werden.

Weitere Informationen zur neuen Sportbootführerscheinverordnung erhalten Sie >>hier<<.
 


 

Ehemalige Rheinfähre sank vor Texel

Westlich von Texel sank am Morgen des 30.4. die ehemalige deutsche Rheinfähre "Siebengebirge" die sich am Haken des polnischen Schleppers "Ikar" befunden hatte. Dessen Crew hatte um 5.40 Uhr gemeldet, dass der Anhang aus unbekannter Ursache Schlagseite entwickelt habe. Die KNRM in Texel schickte die "Joke Dijkstra" mit einer zusätzlich von der "Dorus Rijkers" übernommenen Lenzpumpe zu Hilfe.
Der Schleppzug hielt derweil auf die Küste von Texel zu. Doch die Rettungsbemühungen waren fruchtlos. Noch bevor die Seenotretter aktiv werden konnten, kenterte die Fähre und sank kieloben in der See treibend in der Nordsee. Der Schleppzug war von Hoek van Holland nach Finnland unterwegs gewesen.
Die Fähre war unbesetzt, als sie sank. Die holländische Küstenwache schickte den Küstenwachschlepper "Guardian“ zur Unglücksstelle. Auch der Schlepper "Hurricane" von Noordgat war vor Ort. Aus Terschelling schickte Rijkswaterstaat die "Schuitengat", um eine Wracktonne auszulegen.
Die „Siebengebirge“ war einst eine Autofähre der Fährgesellschaft Honnef Pool. Sie verband das linke mit dem rechten Rheinufer zwischen Rolandseck und Bad Honnef. Das Schiff war der 96. Neubau der Schiffswerft Schmidt aus Remagen-Oberwinter und wurde seit 1969 bei Stromkilometer 640 eingesetzt.
2015 wurde sie von einem auf der Lux-Werft in Mondorf erbauten Schiff ersetzt.
Die "Siebengebirge" war 39,5 Meter lang und 9,5 Meter breit. Der Antrieb erfolgte durch zwei Sechszylinder-Dieselmotoren von MAN mit jeweils 178 kW über zwei Schottel-Ruderpropeller. Die maximal zulässige Gesamtlast der Fähre betrug 60 Tonnen. Sie war vor Kurzem von der „Itasca“ von Königswinter nach Rotterdam gebracht worden.
Quelle:Tim Schwabedissen

 
Schaulustige Passagiere behinderten Rettungsaktion der “Albatros”

Drei Tage lang trieben die sechs Fischer an Bord des kleinen Kutters "Loosemani Fo'ou" aus Tonga ohne Trinkwasser und Nahrung im Südpazifik, und ihr Schiff drohte innerhalb der nächsten Stunden zu sinken. Die Rettung kam mit der "Albatros" die vom Bonner Reiseveranstalter Phoenix Reisen eingesetzt wird. Der Kutter hatte Maschinenschaden und Wassereinbruch erlitten und war zu einem Spielball der Wellen geworden. Neun Stunden nach der Alarmierung erreichte die "Albatros" am 3.2.2017 die "Losemani Fo'ou".
Kapitän Robert Fronebroeck ließ bei grober See ein Rettungsboot aussetzen, um die Fischer zu
evakuieren. 

Eine Handvoll Gäste behinderte aber die Rettungsarbeiten an Deck 7, indem sie die Absperrungen zum Rettungstender 14 überstiegen, um besser fotografieren zu können. Offiziere und Crew wurden bei der Rettung von Menschenleben behindert. Erst nachdem mehrere Offiziere intervenierten, begaben sie sich wieder hinter die Absperrung.
Die Schiffbrüchigen wurden nach ihrer Rettung von einem Schiffsarzt untersucht. Sie waren den Umständen entsprechend wohlauf. Am 5.2.2017 sollten sie in Auckland an Land gehen. Weil die sechs Fischer mit dem Boot auch ihr Hab und Gut verloren haben, sammelten Crew und Passagiere an Bord Spenden für sie.
Quelle:Tim Schwabedissen Einen eindrucksvollen Film über die Rettungsaktion sehen Sie >>hier<<.
 


 
Binnenschiffer starb bei Brückenanfahrung
Das deutsche Binnenschiff "Emelie D" kollidierte am 16.12.2016 um 20.25 Uhr auf dem Oldenburger Küstenkanal bei Surwold mit der Brücke „Im Eichengrund“. Dabei kam der 60-jährige Schiffsführer ums Leben. Das Ruderhaus des Schiffes war nicht eingefahren, als es 10 Stunden später bei Dunkelheit und Nebel gegen die Brücke prallte und zerstört wurde. Einem 28-jährigen Decksmann gelang es, das Schiff noch 2,5 Kilometer weiter bis zu einer Anlegestelle in Surwold zu manövrieren und dort festzumachen. Hier konnten die Rettungskräfte den Havaristen betreten und den Schiffsführer aus den Trümmern ziehen.
Er wurde ins Krankenhaus gebracht, wo er aber kurze Zeit später seinen schweren Verletzungen erlag. Die beschädigte Brücke musste für den Straßenverkehr gesperrt werden. Sie wurde ebenso wie die „Emelie D“ am Vormittag des 17.1. untersucht.
Die Brücke wurde wieder für den Straßenverkehr freigegeben, nachdem die Inspektion nur oberflächliche Schäden ergeben hatte. Die Wasserschutzpolizei Meppen und das Wasserschifffahrtsamt nahmen Ermittlungen zum Unfallhergang auf. Die Schifffahrt auf dem Küstenkanal war von dem Unfall nicht betroffen. Lediglich die Unfallstelle sollte besonders vorsichtig passiert werden, weil nicht ausgeschlossen werden konnte, dass dort noch Metalltrümmer unter Wasser lagen.
Quelle:Tim Schwabedissen

 
Tankmotorschiff lief bei Niehl auf Grund

Am 12.1.2017 um 7.30 Uhr lief das deutsche Tankmotorschiff "Eiltank 42" auf dem Rhein auf Höhe der Ford-Werke Köln-Niehl auf eine Kiesbank. Der Schiffsführer verständigte sofort die Wasserschutzpolizei, die ein Streifenboot schickte. Ein Schlepper zog den Havaristen dann wieder ins tiefere Wasser. Das 110 Meter lange Schiff machte um 12.50 Uhr im Hafen von Niehl fest.
Quelle:Tim Schwabedissen


 
Bescherung der Binnenschiffer auf dem Rhein
Wie in jedem Jahr so sind auch diesmal die Schiffe Moana und APOLLO am Sonntag, dem 11.12.2016 
auf den Rhein gefahren um die Rheinschiffer zu bescheren.


Foto: Gerd Linnartz 

Hier gehts zur Bildergalerie

 
Nikolaus auf der Mondorfer Fähre

Am 6. Dezember war es wieder so weit, die Motoryacht APOLLO brachte den Nikolaus zur Fähre. Dicht gedrängt standen die Kinder mit ihren Eltern 
und Großeltern um mit dem Nikolaus und dem Engel Weihnachtslieder zu singen.
Jedes Kind bekam vom Nikolaus einen Weckmann.
Unser Dank gilt der Lux-Werft.


 
Feuer im Hafen Mondorf

Brandstiftung war mit sehr großer Wahrscheinlichkeit die Ursache für das Feuer auf mehreren Booten im Mondorfer Hafen in der Nacht zum 14.10.2016. Drei Yachten brannten aus, vier weitere wurden zum Teil erheblich beschädigt. Eine zehn Meter lange Yacht, eine Sea Ray Sundancer, wurde komplett zerstört, sie sank im Hafenbecken. Dabei liefen mehrere hundert Liter Diesel und Motorenöl aus. Eine Ölsperre wurde zum Rhein hin ausgebracht.
Ein niederländischer Skipper, der mit seiner Familie auf seinem Sportboot übernachtet hatte, hatte das Feuer bemerkt. Als die Löschgruppe Mondorf am Hafen eintraf, standen drei Boote im Abstand von etwa 35 Metern in Vollbrand. Mit den Kameraden aus Rheidt setzten die Mondorfer Wehrleute Löschschaum ein, um die Flammen einzudämmen. Erhebliche Schäden durch die bei dem Brand entstandene Hitze richtete das Feuer auch im Inneren anderer Boote an.
Großflächig blätterte der Lack ab, Rettungsringe schmolzen, Holzplanken und Kunststofffenster samt Rahmen und Gummidichtungen verzogen sich und Gardinen verfärbten sich braun. Ein Bootseigner berichtete am folgenden Morgen von den Aufzeichnungen aus der Videoüberwachungsanlage. Darauf seien zwei Unbekannte zu sehen gewesen. Sie kamen um 2.45 Uhr und warfen etwas zwischen zwei kleinere Sportboote, danach habe es eine Explosion gegeben und Flammen seien emporgeschlagen. Die Polizei hatte sofort nach dem Ausbruch des Feuers eine Fahndung mit mehreren Streifenwagen eingeleitet, an der auch ein Hubschrauber beteiligt gewesen war. Am Vormittag des 14.10. übernahmen die Brandermittler der Wasserschutzpolizei die Ursachenforschung. 

Einen Film vom Brand sehen Sie  >>hier<<            Film von den Aufräumarbeiten  >>hier<<
 


 
Binnentanker streift Fähre in Königswinter

Auf dem Rhein bei Königswinter wurde am 23.9.2016 gegen sechs Uhr die 46 Meter lange Fähre „Königswinter“ von einem Binnentanker gerammt. Verletzt wurde dabei niemand, das Schiff war noch nicht in Betrieb. Der Steiger der Köln-Düsseldorfer Anlegestelle wurde bei dem Aufprall abgerissen. Einsatzkräfte der Wasserschutzpolizei waren gegen acht Uhr vor Ort.
Da die beiden Schiffe sich nur gestreift hatten, blieb der Sachschaden begrenzt, und die Fähre konnte ihren Betrieb zwischen Königswinter und Mehlem wieder aufnehmen. Der Tanker setzte seine Fahrt fort.

Nach der Beschädigung durch den Binnentanker ließ die Köln Düsseldorfer Schifffahrtsgesellschaft (KD) die schwer beschädigte Anlegebrücke in Königswinter am 26.9.2016 durch ein Werkstattschiff und einen Kran abholen. Die Schifffahrt durfte in langsamer Fahrt passieren. 
Bis zur Reparatur des Anlegers lässt die KD ihre Fahrgäste an den beiden benachbarten Steigern anlegen, die der Stadt bzw. der Schifffahrtsgesellschaft Viking gehören.
Quelle:Tim Schwabedissen
 


 
Zwei Tote auf Flusskreuzfahrer bei Erlangen
 

Das Schweizer Flusskreuzfahrtschiff „Viking Freya“ kollidierte in der Nacht zum 11.9. um 1.30 Uhr auf dem Main-Donau-Kanal mit einer Brücke. Zwei ungarische Besatzungsmitglieder starben im Ruderhaus. In einer aufwendigen Bergungsaktion holten Rettungskräfte die Opfer im mittelfränkischen Erlangen von Bord.
Hierzu musste in aufwändiger Arbeit der völlig deformierte Steuerstand mit schwerem technischem Gerät geöffnet werden. Es handelte sich bei den Opfern um zwei 33 und 49 Jahre alte Männer. Während der Ältere in Vertretung des Kapitäns der verantwortliche Schiffsführer war, handelte es sich bei dem Jüngeren um einen Decksmann.
Sie starben in dem völlig zerstörten Ruderhaus, in dem sie eingeklemmt wurden. Der Schiffsverkehr auf dem Main-Donau-Kanal bei Erlangen wurde für die Rettungsarbeiten auf unbestimmte Zeit gesperrt. Die Eisenbahnbrücke, auf der nur gelegentlich unter der Woche Güterzüge fahren, wurde nach einer Prüfung wieder freigegeben.

Bei Versuchen, mit einem Kran die verkeilten Metalltrümmer des Ruderhauses zu beseitigen, driftete es wiederholt ab und wurde gegen die beiden im Abstand von etwa 20 Meter parallel laufenden Brücken gedrückt. Nachdem die Arbeit endlich abgeschlossen war, wurde das Schiff unweit der Unfallstelle in einer Bucht verankert.
Dort, wo eigentlich das Ruderhaus aufragen sollte, klaffte nur noch ein großes, schwarzes Loch. Das Deck war mit Holztrümmern übersäht, ein paar Metallteile waren ebenfalls dabei. Das Schiff hatte am 11.9. gegen 1.30 Uhr mit etwa sechs Knoten erst eine Autobahnbrücke gestreift, woraufhin das Dach des Ruderhauses abrasiert wurde. Wenige Minuten später wurde der Aufbau beim Aufprall auf die dahinter liegende Eisenbahnbrücke völlig zerquetscht.
Die beiden Männer darin hatten keine Chance. Warum das Ruderhaus nicht hydraulisch im Deck versenkt wurde, war noch völlig unklar. Der Kapitän des Schiffs blieb unverletzt, er befand sich zum Zeitpunkt des Unfalls offenbar in seiner Kabine.
Quelle:Tim Schwabedissen


 

 
 

Fahrwassertonnen ignoriert – Yacht auf der Ijssel aufgelaufen

Am 28.8.2016 wurde der Schlepper „Ram“ aus Ouderkerk auf der IJssel gerufen, nach dem eine Motoryacht außerhalb des Fahrwassers auf dem Fluss festgekommen war. Offenbar war der deutschen Besatzung des Bootes nicht die Bedeutung der grünen und roten Fahrwassertonnen klar gewesen.
Quelle:Tim Schwabedissen

 
Motorboot sank in Yachthafen Lörik

Am Vormittag des 21.7.2016 wurde die Feuerwehr Düsseldorf zu einem sinkenden Motorboot im Yachthafen Lörik (Paradieshafen) gerufen. Als die Feuerwehr eintraf, war das acht Meter lange Boot bereits untergegangen und hatte sich auf die Seite gelegt, wodurch im Innenraum Motoröl ausgelaufen war. Nur geringe Mengen des Öls liefen in den Rhein.
Durch das schnelle Handeln der 50 Einsatzkräfte und durch das Anbringen eines Ölschlängels konnte das Öl daran gehindert werden sich auszubreiten. Kurzzeitig kam es zu leichtem Brandgeruch, wahrscheinlich durch ein durchgeschmortes Kabel. Jedoch brach zu keiner Zeit ein Brand auf dem Boot aus.
Die Feuerwehr war mit Tauchern, ihrem Löschboot und der Umweltschutzwache vor Ort. Sie brachten Hebesäcke unter dem Boot an, die dann mit Luft gefüllt wurden, um der Yacht wieder Auftrieb zu verleihen.
Gleichzeitig wurden Pumpen angesetzt, die das eingedrungene Wasser zurück ins Hafenbecken beförderten. Die Leitstelle der Feuerwehr hatte bei der Alarmierung auch ein Rettungsteam der DLRG angefordert, die in unmittelbarer Nachbarschaft des Hafens ihren Stützpunkt hat.
Fast zehn Stunden dauerte der Einsatz der insgesamt 50 Kräfte im Yachthafen. Als das Boot schließlich wieder am Anleger festgemacht war, drang immer noch Wasser ein. Die Pumpen liefen weiter, doch die Feuerwehr konnte gegen 20 Uhr abrücken. Am 22.7. holte das Umweltamt die Ölsperren ein und entsorgte sie. Die Feuerwehr schätzte den Schaden auf rund 100.000 Euro.
Quelle:Tim Schwabedissen
 


 
Binnenschiff saß an Brückenpfeiler fest

Am 22.6.2016 kollidierte das holländische Binnenschiff "Julien" auf der Fahrt nach Weurt mit einem Pfeiler der Eisenbahnbrücke über die Waal bei Nijmegen. Er hatte zuvor Ruderschaden erlitten und war ins Treiben gekommen. Bis zum Abschluss der Schadenuntersuchungen durften Züge nur mit sehr langsamer Fahrt über die Brücke fahren. Der Schiffsverkehr wurde nicht beeinträchtigt.
Nachdem das mit Kohle beladene Schiff wieder frei war, machte es um 18.30 Uhr in Nijmegen fest. Am 23.6. gegen vier Uhr setzte es die Reise fort.
Am Abend des 13.2.2013 war die “Julien” in eine Kollision mit dem Binnentanker "Schloss Schönbrunn" auf dem Wesel-Datteln-Kanal bei Dorsten verwickelt gewesen. Der unbeladene Tanker war frontal mit der damals ebenfalls mit Kohle beladenen „Julien" zusammengestoßen. Dabei hatte der Tanker eine geringe Menge Dieselöl verloren. Der Schaden betrug seinerzeit rund 40000 Euro.
Quelle:Tim Schwabedissen


 

Nach Kollision mit einer Brücke Ruderhaus abgefahren

Auf dem Dortmund-Ems-Kanal in Altenrheine kollidierte am Vormittag des 17.3.2016 das niederländische Binnenschiff "Seaftinge" mit der Brücke an der Bergstraße. Es war unbeladen auf der Fahrt von Spelle nach Bergeshövede. Vermutlich aufgrund einer Fehleinschätzung der Brückenhöhe stieß das Ruderhaus gegen die Brücke an der Offerbergstraße.
Es wurde beim Aufprall zerdrückt und nach achtern verschoben. Die Brücke am Rheiner Offerbergweg, die das Binnenschiff gerammt hatte, wurde durch die Havarie nicht beschädigt, auch blieb das Binnenschiff blieb nach dem Unfall manövrierfähig. Es war auf dem Weg vom niedersächsischen Spelle nach Bergeshövede, wo der Schiffsführer festmachen und auf neue Ladung warten wollte. Wenn der Gutachter seine Arbeit erledigt hatte, sollte es vermutlich auch nach Bergeshövede fahren dürfen und sich dort das Ruderhaus zumindest provisorisch reparieren lassen.
Quelle:Tim Schwabedissen
 


 
Kollision mit Rendsburger Schwebefähre

Schwebefähre in Rendsburg muss durch Neubau ersetzt werden.

Nach der Kollision der Rendsburger Schwebefähre mit der „Evert Prahm“ auf dem Nord-Ostsee-Kanal sucht die Polizei weiter nach der Unfallursache. Derzeit wertete sie die AIS-Daten des Frachters aus, der seit der Kollision im Kommunalhafen lag. Vom 12.1. bis 15.1. wurde dort die Ladung von 1.900 Tonnen Mais gelöscht und per Lkw zum Bestimmungsort Husum weiter transportiert. Unterdessen wurde der Frachter notdürftig repariert worden, um seine Navigationsfähigkeit wiederherzustellen. Die Berufsgenossenschaft für Transport und Verkehrswirtschaft (BG Verkehr) sollte noch am 13.1. eine Auslaufgenehmigung erteilen zur Überführung des Schiffes in eine Werft.
Die bisherigen Ermittlungen ergaben, dass der Frachter war mit 8,4 Knoten westwärts unterwegs gewesen war, als die Schwebefähre unerwartet vom Nordufer ablegte. Auf der Brücke des Schiffs der Karl Meyer Reederei in Wischhafen befanden sich nach Angaben eines Unternehmenssprechers drei Personen: ein Lotse, der nautische Wachoffizier sowie ein Kanalsteuerer. Als die Kollision sich abzeichnete, ließ der Wachoffizier die Maschinen sofort stoppen. Der Zusammenstoß ließ sich aber nicht mehr abwenden. Beim Zusammenstoß hatte der Frachter noch sechs Knoten Fahrt.
Die Fähre dürfte derweil mindestens ein Jahr lang nicht zur Verfügung stehen, wurde am 12.1. bei einer Krisensitzung mit Bürgermeistern, Vertretern des Kreises und des Wasser- und Schifffahrtsamtes (WSA) Kiel-Holtenau vermutet. Der 52-jährige Fährführer war weiterhin nicht vernehmungsfähig. Er erlitt u.a. einen Beinbruch und befand sich weiter im Krankenhaus.
Sein einziger Fahrgast am Unglückstag, ein 30-jähriger Polizist in Zivil auf dem Weg nach Hause, hatte großes Glück. Trotz der extremen Schlagseite der Fähre fiel er nicht über Bord und wurde dank seines Fahrradhelms nur leicht verletzt, als er über das Deck der Fähre rutschte
Offen war noch, welche Auswirkungen der Schaden auf die für 2017 geplante Bewerbung der Fähre als Unesco-Weltkulturerbe haben wird. Das Fahrzeug ist eine von weltweit sieben noch existierenden Schwebefähren. Zudem gelten Eisenbahnhochbrücke und Fähre als eines der wichtigsten Denkmäler der Region.
Die Fähre transportierte täglich etwa 520 Fahrzeuge und 1.700 Menschen. Schüler aus Osterrönfeld, die in Rendsburg eine Schule besuchen und bisher die Schwebefähre nutzten, müssen ab sofort auf den Fußgängertunnel ausweichen. Einen Bus-Ersatzverkehr wird es nicht geben.
Quelle:Tim Schwabedissen
 


 

Schwebefähre

Evert Prahm
Einen Film aufgenommen von der Webcam Rendsburg sehen Sie >>hier<<.

 
Schwebefähre in Rendsburg muss durch Neubau ersetzt werden
Die Rendsburger Schwebefähre ist nach der Kollision mit dem Frachter „Evert Prahm“ irreparabel. Das hat die für den Betrieb zuständige Bundesverkehrsministerium hat jetzt (29.6.2016) nach Auswertung aller Fakten entschieden. Sie wird durch einen Neubau ersetzt.
Die Schäden an der Fähre betrafen alle Bauteile der teilweise genieteten und über 100 Jahre alten Konstruktion. Auch die Steuerungstechnik für die Antriebe war laut einer Schadensbewertung des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes (WSA) Kiel-Holtenau und einem externen Gutachten betroffen.

 
Passagierschiffe auf der Sandbank bei Amrum


Bild: DGzRS

Die beiden Fahrgastschiffe "Hauke Haien" und "Adler Express" sind am 11.7.2015 im nordfriesichem Wattenmeer vor der Insel Amrum auf Grund gelaufen. Gegen 11:00 Uhr lief die "Adler-Express mit 230 Passagieren auf der Fahrt von Amrum nach Hooge auf die Sandbank. Das Schiff "Hauke Haien" befand sich in der Nähe und bot Hilfe an. Beim Versuch fuhr sich die "Hauke Haien" ebenfalls fest. Die Schiffe kamen beim nächsten Hochwasser wieder frei. Alle Passagiere konnten an Land gebracht werden. 

Adler Express im Trockendock

 Da die Husumer Schiffswerft das Schiff erst am Nachmittag des 15.7. ins Trockendock aufnehmen konnte, konnten bis dahin nur Voruntersuchungen durch die Werftmitarbeiter und die Experten des Germanischen Lloyd und der Berufsgenossenschaft für Transport und Verkehrswirtschaft (BG Verkehr) durchgeführt werden. Nachdem der Schaden von den Schiffsbauexperten nun in Augenschein genommen werden konnte, wurden die Reparaturkosten auf mindestens 50.000 Euro veranschlagt. Im Bereich der Schaden am Unterwasserschiff Schadensstelle waren mehrere Spanten verbogen und mussten ausgetauscht werden. Außerdem musste eine rund 63 m³ große Einbeulung, die entstand, als das Schiff mittschiffs auf der Sandbank aufsaß, beseitigt werden.
Augenzeugen hatten von deutlichen Knackgeräusche berichtet, als das Schiff nach hinten in einen selbst ausgespülten Kolk abkippte. Schwer wog neben den 50 000 Euro Reparaturkosten auch der voraussichtliche Ausfall. Unzählige Veranstaltungen und Fahrten mussten abgesagt oder umdisponiert werden. So musste die Verbindung zwischen Amrum und Föhr, die durch die „Adler IV“ normalerweise bedient wird, wegen des in Kraft gesetzten Notfahrplans der Adler Schifffahrt, eingestellt werden


 
Transport von Dieselkraftstoff im Privat-PKW

Bei reinen Privatfahrten dürfen nach 1.1.3.3. a ADR entzündbare Stoffe in wiederbefüllbaren Behältern befördert werden, wenn die Gesamtmenge 60 Liter je Behälter und 240 Liter je Beförderungseinheit nicht überschritten wird. 

Weitere Einzelheiten sehen Sie >>hier<<.


 
Motorenausfall durch verstopfte Dieselfilter

Unglaublich aber wahr: Bakterien, Pilze und Hefen wachsen auch im Dieseltank unserer Schiffe.
Das führt zu verstopften Filtern, Korrision und Motorenausfall. Auf der Seite "Dieselpest" erfahren Sie mehr darüber, wie man das Vorhandensein der Schädlinge entdeckt und was man gegen die Kontamination des Diesels tun kann.

Klicken Sie hier.


 
Die Marine-Story des Monats
Garantiert kein Seemannsgarn ;-))

Wer hat den schnelleren Antrieb?

Nicht nur die bekannten sowjetischen Fischtrawler beschatteten übende Nato-Einheiten, sondern auch Schiffe der Bundesmarine beobachteten schwimmende Verbände der Warschauer-Pakt-Staaten. 
Meist gelang es den Nato-Schiffen, wohl weil sie den besseren Sprit hatten, den unliebsamen Beobachter, der oft, als ob er zum Geschwader gehörte, alle Bewegungen mit ausführte, abzuschütteln, indem das Geschwader die Turbinen aufdrehte und mit voller Fahrt davonbrauste. 
Doch diesmal war es genau umgekehrt. Das Schiff der Bundesmarine hielt aus irgend einem Grund nicht mehr mit den sowjetischen Verband mit. Der Russe setzte das Signal: "Sie fallen zurück. Versuchen Sie doch mal Ihre Waschmaschine dazuzuschalten." 
Der deutsche Kommandant antwortete: "Laufe mit Waschmaschine. Halte die Antriebsturbinen noch in Reserve." 

 
Trauung durch den Kapitän

Hartnäckig hält sich das Gerücht, dass Kapitäne in internationalem Gewässer (das ist in der Regel außerhalb der 12-Meilen-Zone), die Befugnis hätten, Paare zu verheiraten. Leider ist dies – deutlich formuliert – Seemannsgarn; Kapitäne dürfen grundsätzlich keine Trauungen vollziehen. Aber es gibt Ausnahmen. Klicken Sie hier.


 
Was ist Osmose ?
Ihr Schiff hat Osmose. Was ist zu tun. Klicken Sie hier