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Fundstücke Links auf interessante Internetseiten aktualisiert am:
13.1.2018

 
Der neue Sportbootführerschein
 Der neue Sportbootführerschein im Scheckkartenformat
kommt zum Jahreswechsel 2017 / 2018.
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Vorderseite
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Rückseite

Bisher hatten Inhaber der Sportbootführerscheine Binnen und See zwei Führerscheine.
Bei dem neuen Führerschein können beide Geltungsbereiche auf einer Karte vereint werden.
Selstverständlich sind die "alten" Füherscheine weiterhin gültig.

Wenn Sie die "alten" Führerscheine gegen den neuen Kartenführerschein umtauschen möchten, wenden Sie sich an die Geschäftsstelle Deutscher Motoryachtverband. Dort können Sie den Kartenführerschein, gegen Kostenerstattung, beantragen.

Einen Flyer mit weiteren Infos zum Führerschein im Scheckkartenformat finden Sie >>hier<<.


 
Ruderer landeten bei Kollision im Rhein bei Köln

Am 16.1.2018 kollidierte auf dem Rhein vor der Mülheimer Brücke gegen 11 Uhr ein Tankmotorschiff mit einem flussabwärts fahrenden Ruderboot, das daraufhin kenterte. Mit einem Achtungssignal hatte das Tankschiff das in der Strommitte fahrende Ruderboot zunächst aufgefordert, auszuweichen, doch dann kam es zum Zusammenstoß oder zur Kenterung durch die Bugwelle mit nachfolgendem Anprall ans bergfahrende Tankschiff. Zeugen sahen die Bootsinsassen im Wasser treiben und alarmierten um 11.11 Uhr die Feuerwehr.
Der 27 Jahre alte Schiffsführer alarmierte ebenfalls sofort die Revierzentrale und die nachfolgenden Schiffe. Seine Crew warf den schnell vorbeitreibenden Ruderern noch Rettungsringe zu. Zur Erkundung aus der Luft wurde der Rettungshubschrauber Christoph Rheinland eingesetzt.
Die Retter der Feuerwehr fanden die verunglückten Senioren im Bereich zwischen Mülheim und Stammheim und zogen sie an Bord der „Ursula“. Binnen 20 Minuten waren sie gerettet.
Nach einer Erstversorgung an Bord erfolgte die Übergabe der Verletzten im Alter zwischen 67 und 84 Jahren an Land.
Dies gestaltete sich wegen des nach wie vor erhöhten Rheinpegels von rund 4,70 Meter schwierig. Ein Anleger, der üblicherweise als Übergabepunkt in diesem Bereich genutzt wird, war wegen des hohen Wasserstandes nicht nutzbar. Mitglieder des Mülheimer Wassersportvereines boten Hilfe an und öffneten ihr Vereinsheim, von dem aus ein direkter Zugang zum Wasser bestand.
Drei Notärzte sowie drei Rettungswagen stellten die weitere notärztliche Versorgung der Verletzten sicher. Alle drei konnten in einem stabilen Zustand in umliegende Krankenhäuser transportiert werden. Eine Person wurde bei dem Unfall schwer verletzt, die beiden anderen Ruderer erlitten leichte Verletzungen.
Quelle:Tim Schwabedissen
 


 
Schubverband kollidierte mit Kölner Rheinbrücke

Am 10.1.2018 um 4.10 Uhr kollidierte das niederländische RoRo-Binnenschiff „Vera“, das mit dem vorgekoppelten Schubleichter "Roro 1" von Gorinchem nach Mannheim unterwegs war, auf dem Rhein in Köln mit der dort den Fluss querenden Südbrücke. Die RoRo-Rampe stieß gegen ein Fahrgestell für Wartungswagen an der Unterseite der Bahnbrücke. Sie war auf dem Hochwasser führenden Fluss offenbar zu hoch gewesen, um unter der Brücke hindurchzupassen.
Erst kurz zuvor war der Pegelstand von 8,30 Meter unterschritten worden, sodass der Rhein im Abschnitt Köln nach tagelanger Sperrung wieder für die Schifffahrt freigegeben werden konnte. Die Eisenbahnbrücke wurde kurz nach dem Unfall für etwa zwei Stunden gesperrt. Nachdem ein Sachverständiger der Deutschen Bahn AG keine Schäden an dem Bauwerk feststellen konnte, wurde sie wieder für den Bahnverkehr freigegeben.
Da hier nur Güterzüge verkehrten, wurde der Personenverkehr nicht beeinträchtigt. Die Schifffahrt wurde durch den Unfall nicht beeinträchtigt. Der Schubverband steuerte kurz nach der Havarie den Kölner Rheinauhaufen zu weiteren Untersuchungen an.
Quelle:Tim Schwabedissen
 


 
ELWIS hat "neue Kleider"

Am Mittwoch dem 22. November 2017 wurde das neue ELWIS freigeschaltet.
Eine zusätzliche Besonderheit des neuen ELWIS ist die Umsetzung im „responsiven Design“. 
D.h. je nach Zugriffsform auf ELWIS (z.B. über Desktop-PC, Tablett oder Smartphone) 
wird dem Nutzer automatisch eine jeweils optimierte Informationsdarstellung angezeigt.

Was hat das für Auswirkungen ?
Zunächst ist alles neu, alles anders und somit ungewohnt für den Anwender. 
Auch sind alle bisher für ELWIS eingerichteten Favoriten und Direktverlinkungen 
nicht mehr gültig und müssen neu eingerichtet werden.
www.elwis.de


 
Feuerwehr schleppt manövrierunfähige Yacht ab
Eine Motoryacht ist am 22.10.2017 gegen 17 Uhr in Höhe Niederkassel bei Rhein-km 667 wegen eines Motorschadens manövrierunfähig geworden. Die Mannschaft konnte durch ein Ankermanöver ein abtreiben verhindern. Die Feuerwehr schleppte die Yacht zur Reparatur in den Mondorfer Hafen zum dortigen Rhein-Yacht-Club. Die Yacht war erst kürzlich gekauft worden und befand sich auf der Überführungsfahrt.

 
Fähre Marienfels

Die Personenfähre „Marienfels“, die zwischen Niederkassel und Wesseling unterwegs ist, stand bei Ebay Kleinanzeigen zum Verkauf. Für 9500 Euro kann der Käufer zum Fährmann werden.

Eingestellt hat das Angebot der Fährmann der „Marienfels“, Wolfgang Hubert. Seit 20 Jahre steht er am Steuer des Schiffes, das besonders am Wochenende und an Feiertagen viele Ausflügler auf die jeweils andere Rheinseite bringt.

Gemeinsam mit seiner Fähre will er sich in den Ruhestand verabschieden. Schon im September soll der Nachfolger der „Marienfels“ fertig werden. In der Werkhalle der Lux-Werft in Niederkassel laufen an der neuen Fähre noch die letzten Arbeiten.

Am Samstag, 30.9.2017 trat die "Marienfels" ihre letzte Fahrt als Fähre an. Die neuen Besitzer bauen das Schiff zu einem Hausboot um.

Inzwischen hat die neue Fähre, gebaut auf der Lux-Werft in Niederkassel-Mondorf, den Nachfolgebetrieb aufgenommen.


Sie wurde von der Eignerin Herlind Weisbarth auf den Namen "Rheinschwan" getauft.

 
Explosion der Motoryacht "Gina" in Minden

Am 11.7. kam es zu einer Explosion auf der Motoryacht „Gina“ im Hahler Hafen in Minden, Nordrhein-Westfalen, die 16 Verletzte forderte, davon 15 Feuerwehrleute und ein Polizist. Die Feuerwehr wollte am Abend einen Schwelbrand auf dem Schiff löschen. Sie gingen mit Atemschutzmasken über den Steg auf das Boot. Dann gab es eine starke Explosion.
Das Boot wurde mehrere Meter in die Luft geschleudert. Mehrere Feuerwehrleute waren zu dem Zeitpunkt an Bord. Andere wurden durch die Druckwelle und herumfliegende Trümmer verletzt. Möglicherweise waren durch die Hitze des Brandes Batterien explodiert. Einer der verletzten Feuerwehrmänner schwebte zunächst in Lebensgefahr, konnte aber im Krankenhaus stabilisiert werden.
Vor Ort waren auch Taucher und ein Hubschrauber. Sie suchten nach möglichen weiteren Verletzten, fanden aber niemanden. Die „Gina“ selbst sank schwer beschädigt auf flachem Wasser, der Schaden betrug etwa 500.000 Euro. Zwei andere Boote wurden ebenfalls beschädigt, und ein am Hafen abgestelltes Auto hatte nur noch Schrottwert.
Nachdem der Verkehr auf dem Kanalhafen in der Nacht vorübergehend gesperrt war, wurde er am Morgen des 12.7. wieder freigegeben. Nun lief eine Untersuchung durch die Wasserschutzpolizei in Duisburg, wieso das Feuer an Bord ausbrach und was die anschließende Explosion ausgelöst hat. Da das Schiff aber stark zerstört war, dürfe es kompliziert werden, die Brandursache zu ermitteln.
Quelle:Tim Schwabedissen


 
Neue Sportbootführerscheinverordnung

Mit Inkrafttreten der neuen Sportbootführerscheinverordnung zum 10. Mai, entsteht auch das Erfordernis der Änderung des Fragenkatalogs. Im See-Bereich handelt es sich allerdings nur um begriffliche Anpassungen. Während im Binnen-Bereich zu den begrifflichen Korrekturen auch wenige inhaltliche Änderungen vorgenommen werden.

Weitere Informationen zur neuen Sportbootführerscheinverordnung erhalten Sie >>hier<<.
 


 

Ehemalige Rheinfähre sank vor Texel

Westlich von Texel sank am Morgen des 30.4. die ehemalige deutsche Rheinfähre "Siebengebirge" die sich am Haken des polnischen Schleppers "Ikar" befunden hatte. Dessen Crew hatte um 5.40 Uhr gemeldet, dass der Anhang aus unbekannter Ursache Schlagseite entwickelt habe. Die KNRM in Texel schickte die "Joke Dijkstra" mit einer zusätzlich von der "Dorus Rijkers" übernommenen Lenzpumpe zu Hilfe.
Der Schleppzug hielt derweil auf die Küste von Texel zu. Doch die Rettungsbemühungen waren fruchtlos. Noch bevor die Seenotretter aktiv werden konnten, kenterte die Fähre und sank kieloben in der See treibend in der Nordsee. Der Schleppzug war von Hoek van Holland nach Finnland unterwegs gewesen.
Die Fähre war unbesetzt, als sie sank. Die holländische Küstenwache schickte den Küstenwachschlepper "Guardian“ zur Unglücksstelle. Auch der Schlepper "Hurricane" von Noordgat war vor Ort. Aus Terschelling schickte Rijkswaterstaat die "Schuitengat", um eine Wracktonne auszulegen.
Die „Siebengebirge“ war einst eine Autofähre der Fährgesellschaft Honnef Pool. Sie verband das linke mit dem rechten Rheinufer zwischen Rolandseck und Bad Honnef. Das Schiff war der 96. Neubau der Schiffswerft Schmidt aus Remagen-Oberwinter und wurde seit 1969 bei Stromkilometer 640 eingesetzt.
2015 wurde sie von einem auf der Lux-Werft in Mondorf erbauten Schiff ersetzt.
Die "Siebengebirge" war 39,5 Meter lang und 9,5 Meter breit. Der Antrieb erfolgte durch zwei Sechszylinder-Dieselmotoren von MAN mit jeweils 178 kW über zwei Schottel-Ruderpropeller. Die maximal zulässige Gesamtlast der Fähre betrug 60 Tonnen. Sie war vor Kurzem von der „Itasca“ von Königswinter nach Rotterdam gebracht worden.
Quelle:Tim Schwabedissen

 
Schaulustige Passagiere behinderten Rettungsaktion der “Albatros”

Drei Tage lang trieben die sechs Fischer an Bord des kleinen Kutters "Loosemani Fo'ou" aus Tonga ohne Trinkwasser und Nahrung im Südpazifik, und ihr Schiff drohte innerhalb der nächsten Stunden zu sinken. Die Rettung kam mit der "Albatros" die vom Bonner Reiseveranstalter Phoenix Reisen eingesetzt wird. Der Kutter hatte Maschinenschaden und Wassereinbruch erlitten und war zu einem Spielball der Wellen geworden. Neun Stunden nach der Alarmierung erreichte die "Albatros" am 3.2.2017 die "Losemani Fo'ou".
Kapitän Robert Fronebroeck ließ bei grober See ein Rettungsboot aussetzen, um die Fischer zu
evakuieren. 

Eine Handvoll Gäste behinderte aber die Rettungsarbeiten an Deck 7, indem sie die Absperrungen zum Rettungstender 14 überstiegen, um besser fotografieren zu können. Offiziere und Crew wurden bei der Rettung von Menschenleben behindert. Erst nachdem mehrere Offiziere intervenierten, begaben sie sich wieder hinter die Absperrung.
Die Schiffbrüchigen wurden nach ihrer Rettung von einem Schiffsarzt untersucht. Sie waren den Umständen entsprechend wohlauf. Am 5.2.2017 sollten sie in Auckland an Land gehen. Weil die sechs Fischer mit dem Boot auch ihr Hab und Gut verloren haben, sammelten Crew und Passagiere an Bord Spenden für sie.
Quelle:Tim Schwabedissen      Einen eindrucksvollen Film über die Rettungsaktion sehen Sie >>hier<<.
 


 
Binnenschiffer starb bei Brückenanfahrung
Das deutsche Binnenschiff "Emelie D" kollidierte am 16.12.2016 um 20.25 Uhr auf dem Oldenburger Küstenkanal bei Surwold mit der Brücke „Im Eichengrund“. Dabei kam der 60-jährige Schiffsführer ums Leben. Das Ruderhaus des Schiffes war nicht eingefahren, als es 10 Stunden später bei Dunkelheit und Nebel gegen die Brücke prallte und zerstört wurde. Einem 28-jährigen Decksmann gelang es, das Schiff noch 2,5 Kilometer weiter bis zu einer Anlegestelle in Surwold zu manövrieren und dort festzumachen. Hier konnten die Rettungskräfte den Havaristen betreten und den Schiffsführer aus den Trümmern ziehen.
Er wurde ins Krankenhaus gebracht, wo er aber kurze Zeit später seinen schweren Verletzungen erlag. Die beschädigte Brücke musste für den Straßenverkehr gesperrt werden. Sie wurde ebenso wie die „Emelie D“ am Vormittag des 17.1. untersucht.
Die Brücke wurde wieder für den Straßenverkehr freigegeben, nachdem die Inspektion nur oberflächliche Schäden ergeben hatte. Die Wasserschutzpolizei Meppen und das Wasserschifffahrtsamt nahmen Ermittlungen zum Unfallhergang auf. Die Schifffahrt auf dem Küstenkanal war von dem Unfall nicht betroffen. Lediglich die Unfallstelle sollte besonders vorsichtig passiert werden, weil nicht ausgeschlossen werden konnte, dass dort noch Metalltrümmer unter Wasser lagen.
Quelle:Tim Schwabedissen

 
Tankmotorschiff lief bei Niehl auf Grund

Am 12.1.2017 um 7.30 Uhr lief das deutsche Tankmotorschiff "Eiltank 42" auf dem Rhein auf Höhe der Ford-Werke Köln-Niehl auf eine Kiesbank. Der Schiffsführer verständigte sofort die Wasserschutzpolizei, die ein Streifenboot schickte. Ein Schlepper zog den Havaristen dann wieder ins tiefere Wasser. Das 110 Meter lange Schiff machte um 12.50 Uhr im Hafen von Niehl fest.
Quelle:Tim Schwabedissen


 
Bescherung der Binnenschiffer auf dem Rhein
Wie in jedem Jahr so sind auch diesmal die Schiffe Moana und APOLLO am Sonntag, dem 11.12.2016 
auf den Rhein gefahren um die Rheinschiffer zu bescheren.


Foto: Gerd Linnartz 

Hier gehts zur Bildergalerie

 
Nikolaus auf der Mondorfer Fähre

Am 6. Dezember war es wieder so weit, die Motoryacht APOLLO brachte den Nikolaus zur Fähre. Dicht gedrängt standen die Kinder mit ihren Eltern 
und Großeltern um mit dem Nikolaus und dem Engel Weihnachtslieder zu singen.
Jedes Kind bekam vom Nikolaus einen Weckmann.
Unser Dank gilt der Lux-Werft.


 
Feuer im Hafen Mondorf

Brandstiftung war mit sehr großer Wahrscheinlichkeit die Ursache für das Feuer auf mehreren Booten im Mondorfer Hafen in der Nacht zum 14.10.2016. Drei Yachten brannten aus, vier weitere wurden zum Teil erheblich beschädigt. Eine zehn Meter lange Yacht, eine Sea Ray Sundancer, wurde komplett zerstört, sie sank im Hafenbecken. Dabei liefen mehrere hundert Liter Diesel und Motorenöl aus. Eine Ölsperre wurde zum Rhein hin ausgebracht.
Ein niederländischer Skipper, der mit seiner Familie auf seinem Sportboot übernachtet hatte, hatte das Feuer bemerkt. Als die Löschgruppe Mondorf am Hafen eintraf, standen drei Boote im Abstand von etwa 35 Metern in Vollbrand. Mit den Kameraden aus Rheidt setzten die Mondorfer Wehrleute Löschschaum ein, um die Flammen einzudämmen. Erhebliche Schäden durch die bei dem Brand entstandene Hitze richtete das Feuer auch im Inneren anderer Boote an.
Großflächig blätterte der Lack ab, Rettungsringe schmolzen, Holzplanken und Kunststofffenster samt Rahmen und Gummidichtungen verzogen sich und Gardinen verfärbten sich braun. Ein Bootseigner berichtete am folgenden Morgen von den Aufzeichnungen aus der Videoüberwachungsanlage. Darauf seien zwei Unbekannte zu sehen gewesen. Sie kamen um 2.45 Uhr und warfen etwas zwischen zwei kleinere Sportboote, danach habe es eine Explosion gegeben und Flammen seien emporgeschlagen. Die Polizei hatte sofort nach dem Ausbruch des Feuers eine Fahndung mit mehreren Streifenwagen eingeleitet, an der auch ein Hubschrauber beteiligt gewesen war. Am Vormittag des 14.10. übernahmen die Brandermittler der Wasserschutzpolizei die Ursachenforschung. 

Einen Film vom Brand sehen Sie  >>hier<<            Film von den Aufräumarbeiten  >>hier<<
 


 
Binnentanker streift Fähre in Königswinter

Auf dem Rhein bei Königswinter wurde am 23.9.2016 gegen sechs Uhr die 46 Meter lange Fähre „Königswinter“ von einem Binnentanker gerammt. Verletzt wurde dabei niemand, das Schiff war noch nicht in Betrieb. Der Steiger der Köln-Düsseldorfer Anlegestelle wurde bei dem Aufprall abgerissen. Einsatzkräfte der Wasserschutzpolizei waren gegen acht Uhr vor Ort.
Da die beiden Schiffe sich nur gestreift hatten, blieb der Sachschaden begrenzt, und die Fähre konnte ihren Betrieb zwischen Königswinter und Mehlem wieder aufnehmen. Der Tanker setzte seine Fahrt fort.

Nach der Beschädigung durch den Binnentanker ließ die Köln Düsseldorfer Schifffahrtsgesellschaft (KD) die schwer beschädigte Anlegebrücke in Königswinter am 26.9.2016 durch ein Werkstattschiff und einen Kran abholen. Die Schifffahrt durfte in langsamer Fahrt passieren. 
Bis zur Reparatur des Anlegers lässt die KD ihre Fahrgäste an den beiden benachbarten Steigern anlegen, die der Stadt bzw. der Schifffahrtsgesellschaft Viking gehören.
Quelle:Tim Schwabedissen
 


 
Zwei Tote auf Flusskreuzfahrer bei Erlangen
 

Das Schweizer Flusskreuzfahrtschiff „Viking Freya“ kollidierte in der Nacht zum 11.9. um 1.30 Uhr auf dem Main-Donau-Kanal mit einer Brücke. Zwei ungarische Besatzungsmitglieder starben im Ruderhaus. In einer aufwendigen Bergungsaktion holten Rettungskräfte die Opfer im mittelfränkischen Erlangen von Bord.
Hierzu musste in aufwändiger Arbeit der völlig deformierte Steuerstand mit schwerem technischem Gerät geöffnet werden. Es handelte sich bei den Opfern um zwei 33 und 49 Jahre alte Männer. Während der Ältere in Vertretung des Kapitäns der verantwortliche Schiffsführer war, handelte es sich bei dem Jüngeren um einen Decksmann.
Sie starben in dem völlig zerstörten Ruderhaus, in dem sie eingeklemmt wurden. Der Schiffsverkehr auf dem Main-Donau-Kanal bei Erlangen wurde für die Rettungsarbeiten auf unbestimmte Zeit gesperrt. Die Eisenbahnbrücke, auf der nur gelegentlich unter der Woche Güterzüge fahren, wurde nach einer Prüfung wieder freigegeben.

Bei Versuchen, mit einem Kran die verkeilten Metalltrümmer des Ruderhauses zu beseitigen, driftete es wiederholt ab und wurde gegen die beiden im Abstand von etwa 20 Meter parallel laufenden Brücken gedrückt. Nachdem die Arbeit endlich abgeschlossen war, wurde das Schiff unweit der Unfallstelle in einer Bucht verankert.
Dort, wo eigentlich das Ruderhaus aufragen sollte, klaffte nur noch ein großes, schwarzes Loch. Das Deck war mit Holztrümmern übersäht, ein paar Metallteile waren ebenfalls dabei. Das Schiff hatte am 11.9. gegen 1.30 Uhr mit etwa sechs Knoten erst eine Autobahnbrücke gestreift, woraufhin das Dach des Ruderhauses abrasiert wurde. Wenige Minuten später wurde der Aufbau beim Aufprall auf die dahinter liegende Eisenbahnbrücke völlig zerquetscht.
Die beiden Männer darin hatten keine Chance. Warum das Ruderhaus nicht hydraulisch im Deck versenkt wurde, war noch völlig unklar. Der Kapitän des Schiffs blieb unverletzt, er befand sich zum Zeitpunkt des Unfalls offenbar in seiner Kabine.
Quelle:Tim Schwabedissen


 

 
 

Fahrwassertonnen ignoriert – Yacht auf der Ijssel aufgelaufen

Am 28.8.2016 wurde der Schlepper „Ram“ aus Ouderkerk auf der IJssel gerufen, nach dem eine Motoryacht außerhalb des Fahrwassers auf dem Fluss festgekommen war. Offenbar war der deutschen Besatzung des Bootes nicht die Bedeutung der grünen und roten Fahrwassertonnen klar gewesen.
Quelle:Tim Schwabedissen

 
Motorboot sank in Yachthafen Lörik

Am Vormittag des 21.7.2016 wurde die Feuerwehr Düsseldorf zu einem sinkenden Motorboot im Yachthafen Lörik (Paradieshafen) gerufen. Als die Feuerwehr eintraf, war das acht Meter lange Boot bereits untergegangen und hatte sich auf die Seite gelegt, wodurch im Innenraum Motoröl ausgelaufen war. Nur geringe Mengen des Öls liefen in den Rhein.
Durch das schnelle Handeln der 50 Einsatzkräfte und durch das Anbringen eines Ölschlängels konnte das Öl daran gehindert werden sich auszubreiten. Kurzzeitig kam es zu leichtem Brandgeruch, wahrscheinlich durch ein durchgeschmortes Kabel. Jedoch brach zu keiner Zeit ein Brand auf dem Boot aus.
Die Feuerwehr war mit Tauchern, ihrem Löschboot und der Umweltschutzwache vor Ort. Sie brachten Hebesäcke unter dem Boot an, die dann mit Luft gefüllt wurden, um der Yacht wieder Auftrieb zu verleihen.
Gleichzeitig wurden Pumpen angesetzt, die das eingedrungene Wasser zurück ins Hafenbecken beförderten. Die Leitstelle der Feuerwehr hatte bei der Alarmierung auch ein Rettungsteam der DLRG angefordert, die in unmittelbarer Nachbarschaft des Hafens ihren Stützpunkt hat.
Fast zehn Stunden dauerte der Einsatz der insgesamt 50 Kräfte im Yachthafen. Als das Boot schließlich wieder am Anleger festgemacht war, drang immer noch Wasser ein. Die Pumpen liefen weiter, doch die Feuerwehr konnte gegen 20 Uhr abrücken. Am 22.7. holte das Umweltamt die Ölsperren ein und entsorgte sie. Die Feuerwehr schätzte den Schaden auf rund 100.000 Euro.
Quelle:Tim Schwabedissen
 


 
Binnenschiff saß an Brückenpfeiler fest

Am 22.6.2016 kollidierte das holländische Binnenschiff "Julien" auf der Fahrt nach Weurt mit einem Pfeiler der Eisenbahnbrücke über die Waal bei Nijmegen. Er hatte zuvor Ruderschaden erlitten und war ins Treiben gekommen. Bis zum Abschluss der Schadenuntersuchungen durften Züge nur mit sehr langsamer Fahrt über die Brücke fahren. Der Schiffsverkehr wurde nicht beeinträchtigt.
Nachdem das mit Kohle beladene Schiff wieder frei war, machte es um 18.30 Uhr in Nijmegen fest. Am 23.6. gegen vier Uhr setzte es die Reise fort.
Am Abend des 13.2.2013 war die “Julien” in eine Kollision mit dem Binnentanker "Schloss Schönbrunn" auf dem Wesel-Datteln-Kanal bei Dorsten verwickelt gewesen. Der unbeladene Tanker war frontal mit der damals ebenfalls mit Kohle beladenen „Julien" zusammengestoßen. Dabei hatte der Tanker eine geringe Menge Dieselöl verloren. Der Schaden betrug seinerzeit rund 40000 Euro.
Quelle:Tim Schwabedissen


 

Nach Kollision mit einer Brücke Ruderhaus abgefahren

Auf dem Dortmund-Ems-Kanal in Altenrheine kollidierte am Vormittag des 17.3.2016 das niederländische Binnenschiff "Seaftinge" mit der Brücke an der Bergstraße. Es war unbeladen auf der Fahrt von Spelle nach Bergeshövede. Vermutlich aufgrund einer Fehleinschätzung der Brückenhöhe stieß das Ruderhaus gegen die Brücke an der Offerbergstraße.
Es wurde beim Aufprall zerdrückt und nach achtern verschoben. Die Brücke am Rheiner Offerbergweg, die das Binnenschiff gerammt hatte, wurde durch die Havarie nicht beschädigt, auch blieb das Binnenschiff blieb nach dem Unfall manövrierfähig. Es war auf dem Weg vom niedersächsischen Spelle nach Bergeshövede, wo der Schiffsführer festmachen und auf neue Ladung warten wollte. Wenn der Gutachter seine Arbeit erledigt hatte, sollte es vermutlich auch nach Bergeshövede fahren dürfen und sich dort das Ruderhaus zumindest provisorisch reparieren lassen.
Quelle:Tim Schwabedissen
 


 
Kollision mit Rendsburger Schwebefähre

Schwebefähre in Rendsburg muss durch Neubau ersetzt werden.

Nach der Kollision der Rendsburger Schwebefähre mit der „Evert Prahm“ auf dem Nord-Ostsee-Kanal sucht die Polizei weiter nach der Unfallursache. Derzeit wertete sie die AIS-Daten des Frachters aus, der seit der Kollision im Kommunalhafen lag. Vom 12.1. bis 15.1. wurde dort die Ladung von 1.900 Tonnen Mais gelöscht und per Lkw zum Bestimmungsort Husum weiter transportiert. Unterdessen wurde der Frachter notdürftig repariert worden, um seine Navigationsfähigkeit wiederherzustellen. Die Berufsgenossenschaft für Transport und Verkehrswirtschaft (BG Verkehr) sollte noch am 13.1. eine Auslaufgenehmigung erteilen zur Überführung des Schiffes in eine Werft.
Die bisherigen Ermittlungen ergaben, dass der Frachter war mit 8,4 Knoten westwärts unterwegs gewesen war, als die Schwebefähre unerwartet vom Nordufer ablegte. Auf der Brücke des Schiffs der Karl Meyer Reederei in Wischhafen befanden sich nach Angaben eines Unternehmenssprechers drei Personen: ein Lotse, der nautische Wachoffizier sowie ein Kanalsteuerer. Als die Kollision sich abzeichnete, ließ der Wachoffizier die Maschinen sofort stoppen. Der Zusammenstoß ließ sich aber nicht mehr abwenden. Beim Zusammenstoß hatte der Frachter noch sechs Knoten Fahrt.
Die Fähre dürfte derweil mindestens ein Jahr lang nicht zur Verfügung stehen, wurde am 12.1. bei einer Krisensitzung mit Bürgermeistern, Vertretern des Kreises und des Wasser- und Schifffahrtsamtes (WSA) Kiel-Holtenau vermutet. Der 52-jährige Fährführer war weiterhin nicht vernehmungsfähig. Er erlitt u.a. einen Beinbruch und befand sich weiter im Krankenhaus.
Sein einziger Fahrgast am Unglückstag, ein 30-jähriger Polizist in Zivil auf dem Weg nach Hause, hatte großes Glück. Trotz der extremen Schlagseite der Fähre fiel er nicht über Bord und wurde dank seines Fahrradhelms nur leicht verletzt, als er über das Deck der Fähre rutschte
Offen war noch, welche Auswirkungen der Schaden auf die für 2017 geplante Bewerbung der Fähre als Unesco-Weltkulturerbe haben wird. Das Fahrzeug ist eine von weltweit sieben noch existierenden Schwebefähren. Zudem gelten Eisenbahnhochbrücke und Fähre als eines der wichtigsten Denkmäler der Region.
Die Fähre transportierte täglich etwa 520 Fahrzeuge und 1.700 Menschen. Schüler aus Osterrönfeld, die in Rendsburg eine Schule besuchen und bisher die Schwebefähre nutzten, müssen ab sofort auf den Fußgängertunnel ausweichen. Einen Bus-Ersatzverkehr wird es nicht geben.
Quelle:Tim Schwabedissen
 


 

Schwebefähre

Evert Prahm
Einen Film aufgenommen von der Webcam Rendsburg sehen Sie >>hier<<.

 
Schwebefähre in Rendsburg muss durch Neubau ersetzt werden
Die Rendsburger Schwebefähre ist nach der Kollision mit dem Frachter „Evert Prahm“ irreparabel. Das hat die für den Betrieb zuständige Bundesverkehrsministerium hat jetzt (29.6.2016) nach Auswertung aller Fakten entschieden. Sie wird durch einen Neubau ersetzt.
Die Schäden an der Fähre betrafen alle Bauteile der teilweise genieteten und über 100 Jahre alten Konstruktion. Auch die Steuerungstechnik für die Antriebe war laut einer Schadensbewertung des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes (WSA) Kiel-Holtenau und einem externen Gutachten betroffen.

 
Passagierschiffe auf der Sandbank bei Amrum


Bild: DGzRS

Die beiden Fahrgastschiffe "Hauke Haien" und "Adler Express" sind am 11.7.2015 im nordfriesichem Wattenmeer vor der Insel Amrum auf Grund gelaufen. Gegen 11:00 Uhr lief die "Adler-Express mit 230 Passagieren auf der Fahrt von Amrum nach Hooge auf die Sandbank. Das Schiff "Hauke Haien" befand sich in der Nähe und bot Hilfe an. Beim Versuch fuhr sich die "Hauke Haien" ebenfalls fest. Die Schiffe kamen beim nächsten Hochwasser wieder frei. Alle Passagiere konnten an Land gebracht werden. 

Adler Express im Trockendock

 Da die Husumer Schiffswerft das Schiff erst am Nachmittag des 15.7. ins Trockendock aufnehmen konnte, konnten bis dahin nur Voruntersuchungen durch die Werftmitarbeiter und die Experten des Germanischen Lloyd und der Berufsgenossenschaft für Transport und Verkehrswirtschaft (BG Verkehr) durchgeführt werden. Nachdem der Schaden von den Schiffsbauexperten nun in Augenschein genommen werden konnte, wurden die Reparaturkosten auf mindestens 50.000 Euro veranschlagt. Im Bereich der Schaden am Unterwasserschiff Schadensstelle waren mehrere Spanten verbogen und mussten ausgetauscht werden. Außerdem musste eine rund 63 m³ große Einbeulung, die entstand, als das Schiff mittschiffs auf der Sandbank aufsaß, beseitigt werden.
Augenzeugen hatten von deutlichen Knackgeräusche berichtet, als das Schiff nach hinten in einen selbst ausgespülten Kolk abkippte. Schwer wog neben den 50 000 Euro Reparaturkosten auch der voraussichtliche Ausfall. Unzählige Veranstaltungen und Fahrten mussten abgesagt oder umdisponiert werden. So musste die Verbindung zwischen Amrum und Föhr, die durch die „Adler IV“ normalerweise bedient wird, wegen des in Kraft gesetzten Notfahrplans der Adler Schifffahrt, eingestellt werden


 
Transport von Dieselkraftstoff im Privat-PKW

Bei reinen Privatfahrten dürfen nach 1.1.3.3. a ADR entzündbare Stoffe in wiederbefüllbaren Behältern befördert werden, wenn die Gesamtmenge 60 Liter je Behälter und 240 Liter je Beförderungseinheit nicht überschritten wird. 

Weitere Einzelheiten sehen Sie >>hier<<.


 
Motorenausfall durch verstopfte Dieselfilter

Unglaublich aber wahr: Bakterien, Pilze und Hefen wachsen auch im Dieseltank unserer Schiffe.
Das führt zu verstopften Filtern, Korrision und Motorenausfall. Auf der Seite "Dieselpest" erfahren Sie mehr darüber, wie man das Vorhandensein der Schädlinge entdeckt und was man gegen die Kontamination des Diesels tun kann.

Klicken Sie hier.


 
Die Marine-Story des Monats
Garantiert kein Seemannsgarn ;-))

Wer hat den schnelleren Antrieb?

Nicht nur die bekannten sowjetischen Fischtrawler beschatteten übende Nato-Einheiten, sondern auch Schiffe der Bundesmarine beobachteten schwimmende Verbände der Warschauer-Pakt-Staaten. 
Meist gelang es den Nato-Schiffen, wohl weil sie den besseren Sprit hatten, den unliebsamen Beobachter, der oft, als ob er zum Geschwader gehörte, alle Bewegungen mit ausführte, abzuschütteln, indem das Geschwader die Turbinen aufdrehte und mit voller Fahrt davonbrauste. 
Doch diesmal war es genau umgekehrt. Das Schiff der Bundesmarine hielt aus irgend einem Grund nicht mehr mit den sowjetischen Verband mit. Der Russe setzte das Signal: "Sie fallen zurück. Versuchen Sie doch mal Ihre Waschmaschine dazuzuschalten." 
Der deutsche Kommandant antwortete: "Laufe mit Waschmaschine. Halte die Antriebsturbinen noch in Reserve." 

 
Trauung durch den Kapitän

Hartnäckig hält sich das Gerücht, dass Kapitäne in internationalem Gewässer (das ist in der Regel außerhalb der 12-Meilen-Zone), die Befugnis hätten, Paare zu verheiraten. Leider ist dies – deutlich formuliert – Seemannsgarn; Kapitäne dürfen grundsätzlich keine Trauungen vollziehen. Aber es gibt Ausnahmen. Klicken Sie hier.


 
Was ist Osmose ?
Ihr Schiff hat Osmose. Was ist zu tun. Klicken Sie hier